Greenleaf ist Pionier bei der Entwicklung urbaner Baumstandorte und bringt – gemeinsam mit seinen internationalen Partnern – seit mehr als 20 Jahren mehr Grün in die Städte. Jetzt gelingt der nächste große Wurf: dem Forschungsteam ist eine Digitalisierung der Wurzelräume gelungen, ein wichtiger Schritt in Zeiten des technologischen Umbruchs.

RootSpace D heißt das neue Produkt. Das „D“ steht dabei für digital und ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Baumstandortes RootSpace. Bei der digitalen Version ist die komplette Wurzelkammer mit Sensoren und TGC-Chips ausgestattet, z.B. mit den Feuchte- und Temperatursensoren AIDC der Firma Honeywell und den AS-MLC Gassensoren. Da diese Messeinheiten an jedem Punkt der Baumgrube Daten erheben, lassen sich über das ausgeklügelte Geflecht von Mikro-Zuleitungen Nährstoffe genau in den Bereich der Wurzel bringen, an dem der Baum gerade Unterstützung benötigt. Bei der Berechnung werden die Messwerte aus Temperatur, Feuchtigkeit und Gasanteil in der Wurzelkammer kombiniert und daraus Rückschlüsse auf den Zustand des Baumes gewonnen.

Durch diese gezielte Unterstützung des Baums ist ein bis zu 2,79 schnelleres Wachstum möglich.

 

Gesteuert wird das Baumquartier über eine MobileApp, eine Webapp für die Anwendung am Arbeitsplatz ist in Planung. Zurzeit ist das Handling jedoch auf 17 Baumstandorte beschränkt, hier wird gerade mit einem externen Softwareunternehmen an einer Lösung gearbeitet. Ein Anschluss des Baumstandortes an das Internet ist nicht notwendig, da RootSpace D mit einer GPRS-SIM Karte ausgestattet ist. Die Stromversorgung mit einer Nennleistung von 12V kann über ein Solarmodul am Stammschutz erfolgen oder über einen Anschluss an das örtliche Versorgungsnetz.

RootSpace D ist ab sofort bestellbar. Laufende Projekte können bis Ende der Woche zu Sonderkonditionen ein Upgrade erhalten. Für Fragen stehen Ihnen unsere Produktspezialisten unter 02261-92028-0 und unter info@greenleaf.de zurVerfügung!

3 Comments
  1. Avatar

    bitte besuchen sie diese Seite im Netz. das sind Alternativen zu ihren Wurzenbrücken – wahrscheinlich günstiger und einfacher zum verbauen. Vielleicht interessiert sie das ja – dann stehe ich als Berater für Daliform für den deutsch-sprachigen Raum gern bei Fragen oder für Angebote zur Verfügung.
    wünsche noch schöne Feiertage und ein tolles Jahr 2020

    Schmidt Karl

    1. Sebastian Klein

      Lieber Herr Schmidt,

      vielen Dank für Ihren wertvollen Hinweis. Nachdem wir uns das angepriesene System ausgiebig angeschaut haben kommen wir jedoch zu dem Schluss, das wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen würden. Unsere Wurzelbrücke ArborGrid zeichnet sich insbesondere daraus aus, dass sie eingebaut werden kann ohne ein das Wurzelwerk einzugreifen. Die Schraubfundamente werden zwischen den Hauptwurzeln in das Erdreich eingedreht. Die Wurzeln müssen nicht freigelegt werden und auch nicht gekappt werden.

      Somit ist unser System deutlich günstiger und einfacher zu verbauen, wahrscheinlich aber beim Material etwas kostenintensiver. Unterm Strich ist unser System jedoch eindeutig schonender und sicherer für den Bestandsbaum.

      Alles gute und viele Grüße nach Österreich
      Sebastian Klein

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