Eine Aufgabe der urbanen Landschaftsgestaltung ist es die wirtschaftliche, soziale, ökologische und gesundheitliche Aspekte der Stadtplanung zu balancieren.

Grünflächen in der Innenstadt tragen zur Kühlung des Stadtklimas bei. Bäume bauen den Feinstaub ab und richtig eingebettet nehmen ihre Wurzeln das Wasser bei Starkregen auf und speichern es. Der Mehrwert der Stadtbäume ist nachweisbar. Ebenfalls belegt ist, dass Bäume einen direkten Effekt auf unsere psychische Gesundheit haben.

Ist es nur ein gutes Gefühl im Grünen zu sein?

Stadtbäume schlucken Feinstaub.

Mit Freunden im Park oder in der Eisdiele auf dem Rathausplatz zu sitzen, hebt die Stimmung, keine Frage. Studien haben gezeigt, dass der Baum vorm Krankenhausfenster die Genesung beschleunigt. (Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Wissenswertes-rund-um-die-Heilkraft-des-Waldes,wald806.html)

Der Umweltpsychologe Marc Berman hat im Jahr 2015 eine Studie hierzu veröffentlicht. Er wies nach, dass urbane Grünflächen in direktem Verhältnis zur menschlichen Gesundheit und Zufriedenheit stehen. So würde ein Mangel an Bäumen in Wohngebieten das Risiko für sogenannte Zivilisationskrankheiten, wie Bluthochdruck, signifikant steigern. (Quelle: https://news.uchicago.edu/profile/marc-berman)

Was macht denn Bäume so gesund?

Bäume sind keine Einzelgänger. Sie kommunizieren auf verschiedenen Ebenen mit anderen Lebewesen. Unter anderem produzieren Bäume chemische Botenstoffe, sogenannte Terpene, welche eine Vielzahl an Funktionen für die Tier- und Pflanzenwelt erfüllen. Bspw. schrecken Terpene Fressfeinde ab, locken Insekten zur Bestäubung an und auch zur Kommunikation untereinander werden sie eingesetzt.

Terpene wirken sogar antimikrobiell, was die Luft in Wäldern, besonders in Nadelwäldern, besonders keimfrei hält. Diese Botenstoffe können von unserem Gehirn ebenfalls verarbeitet werden. Sie wirken sich auf das menschliche Nervensystem und das Immunsystem positiv und stärkend aus. Darüber hinaus machen wir uns Terpene als Geschmacksstoffe, ätherische Öle oder in Parfum- und Duftpräparaten zu Nutze.

Es gibt spezielle Jahrestage, die uns daran erinnern, Zeit in der Natur zu verbringen. Der 30. März ist zum Beispiel der „Spaziergang-im-Park-Tag“. Für die Stressverarbeitung und die eigene Gesundheit ist es allerdings entscheidend, dies regelmäßig zu tun.

Damit Stadtbäume diese spannende Wirkung weiterhin haben können, ist es unerlässlich, durchdachte und langfristige Lösungen zu finden, die Bäumen und Menschen Nutzen bringen. Diese Notwendigkeit spornt uns an, grüne Innenstädte mitzugestalten.

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Wir freuen uns, mit Ihnen Lösungen für Urbanes Grün zu schaffen.